Stöckchen: Meine 5 liebsten Musikalben

spotifyIn dieser Woche stellt Gorana eine Frage, die schon ein bisschen fiese ist: welche sind meine fünf liebsten Musikalben? Uff, das ist schwer, selbst mit einem geladenen Revolver unter der Nase, aber da lässt sich was draus machen. Hier also die spontane, alphabetisch sortierte Nennung von fünf Alben, die in meinen Augen makellose Schönheiten sind, die zum Teil seit Jahrzehnten ihren Stammplatz in Griffweite haben, die einfach ein fester Bestandteil meines Lebens sind. Und das mit ziemlicher Sicherheit auch in Zukunft sein werden.


Animals | Pink Floyd (1977)

 

The Dreaming | Kate Bush (1982)

 

Nine Inch Nails | The Fragile (1999)

 

Die Mensch-Maschine | Kraftwerk (1978)

 

Red Sails in the Sunset | Midnight Oil (1984)

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David Bowie | I’m Afraid of Americans

Nein, das hier wird kein Fotoblog, auch wenn die letzten paar Einträge den Verdacht nahe legen könnten. Ich habe gerade aber auch mal wieder extrem wenig Motivation zum Verfassen von mehr als wenigen Sätzen…

Immerhin, für den Song des Tages reicht es grad noch. David Bowie (das FSM kredenze ihm am Biervulkan nur die feinsten Speisen) sinniert über die eher unangenehmen Eigenschaften mancher Bewohner seiner Wahlheimat USA, während er im dazugehörigen Musikvideo von seinem Remixer und Überfan Trent Reznor höchstpersönlich durch das heruntergekommene New York gejagt wird.

In dieser Version ein toller Song, und obendrauf ein klasse Video.

Yeah, I’m afraid of Americans
I’m afraid of the words
I’m afraid I can’t help it
I’m afraid I can’t
I’m afraid of Americans

Nine Inch Nails | The Hand That Feeds & The Collector

Da hab ich doch fast verpennt, dass vor nun schon zehn Jahren mein zweitliebstes NIN-Album With Teeth das Licht der Musikwelt erblickt hat, was natürlich noch kurz vor knapp mit den Songs des Tages, dem Album der Woche und überhaupt abgefeiert werden muss. Und zwar ohne große Worte, die Videos und das ganze Album können gut für sich selber sprechen. Ganz besonders „The Collector“ begeistert mich mit seiner fisimatentenfreien Umsetzung live aus dem Übungskeller, das gibt morgen wieder ein steifes Genick…

(Ja, das THTF-Video soll so verrauscht und verhackstückt aussehen.)

Nine Inch Nails | Wish

Heute ist mir irgendwie nach… Latex… Leder… immer mitten in die Fresse rein… Hm. Nein, ich leide nicht an Geschmacksinkontinenz, drum befriedige ich diese Gelüste statt mit 50 Shades of Valium lieber mit einer ordentlichen Portion Krach aus dem Hause Nine Inch Nails.

Den Reznor aus dieser Zeit sabber ich noch immer genauso schamlos an wie vor über 20 Jahren bei der Erstsichtung des Videos. Evtl. sollte mir das Sorgen machen, aber was soll’s. Geiler Wichtelzwerg ist geil!

this is the first day of my last days
i built it up now i take it apart climbed up real high now fall down real far
no need for me to stay the last thing left i just threw it away
i put my faith in god and my trust in you
now there’s nothing more fucked up i could do
wish there was something real wish there was something true
wish there was something real in this world full of you
i’m the one without a soul i’m the one with this big fucking hole
no new tale to tell twenty-six years on my way to hell
gotta listen to your big time hard line bad luck fist fuck
don’t think you’re having all the fun
you know me i hate everyone
wish there was something real wish there was something true
wish there was something real in this world full of you
i want to but i can’t turn back
but i want to

Nine Inch Nails live at Woodstock ’94

Heute wird ausnahmsweise in der Rubrik Song des Tages ein ganzes Konzert abgefeiert, zu sehr begeistert mich auch 20 Jahre nach einem langen Wochenende vor der heimischen Glotze und heißlaufendem Premiere-Receiver der absolute Höhepunkt der Woodstock-Wiedergeburt in Gestalt von fünf prächtig herumlärmenden und -hüpfenden Schlammspringern aka den damals noch nicht (fast) jedermann bekannten Nine Inch Nails. Für mich ist das immer noch ein ganz besonderes Leckerli, hatte ich sie doch im selben Jahr auch in sehr kleinem Rahmen in München gesehen — erste Reihe Mitte, blaue Flecken galore, klatschnass geschwitzte Klamotten in kalter Nacht, eine unter vollem Körpereinsatz meinerseits (erwähnte ich schon die blauen Flecken?) ergatterte Keyboardtaste von Trent fest unklammert — und schwelge mit diesem Konzert fast schon ein bisschen ekstatisch in Erinnerungen an dieses auf ewig in meinen Top 5 festgenagelte Konzerthighlight.

LAUT hören!!

 

Setlist:

Pinion – 0:00
Terrible Lie – 3:55
Sin – 9:14
March Of The Pigs – 13:27
Something I Can Never Have – 17:21
Closer – 23:51
Reptile – 30:29
Wish – 36:55
Suck – 40:34
Burn – 45:08
The Only Time – 50:20
Down In It – 55:51
Dead Souls – 1:01:24
Help Me I Am In Hell – 1:07:08
Happiness In Slavery – 1:10:03
Head Like A Hole – 1:15:29


Nachtrag: aber ja doch, selbstverständlich halte ich die damals ergatterte Keyboardtaste nach wie vor in Ehren! Die liegt mit lauter anderen NIN-Devotionalien aus ca. 24 Jahren mehr oder weniger heftigem Fandasein in meinem… ähm… Couchtisch unter Glas. Jeder Nachmittagstee am Wochenende oder im Urlaub ist so was ganz besonderes ;)

nintastic

Nine Inch Nails | Every Day Is Exactly The Same

Ich heule noch immer angehörs des aktuellen (und in meinen Ohren generalverkackten) NIN-Albums „Hesitation Marks“ ein wenig herum, der Stachel der Enttäuschung sitzt wirklich tief. Wenigstens ein ganz klein wenig Trost in diesen schweren Stunden demoralisierten Fantums spendet mir der Rückblick auf die liebevoll veräppelnden Fanvideos von Meathead, bis vor ein paar Jahren mehr oder weniger der Haus- und Hofkomiker des NIN-Fandoms. Vor diesem blühenden Blödsinn ziehe ich immer noch breit grinsend meinen imaginären Hut.

„Please tell me you guys are taping this shit.“

Ha, zum Glück geht im Internet nichts verloren.