Schattenspiele

Ist das nun einfach nur ein harmloser Schatten, den dieser Baum unschuldig wirft, oder hören auch andere düster elektronisch pluckernde Klänge aus dem Off und möchten der nichtsahnenden Passantin eine Warnung zurufen? Eine Warnung vor der Gefahr, die in den nach ihr greifenden, immer länger werdenden Armen lauert? Ja hat die Frau denn nie Evil Dead gesehen, dass sie die Bedrohung nicht wahrnimmt??

Oder hab ich den Film einfach nur ein paar mal zu oft gesehen, und sollte beim Fotografieren mein Kopfkino besser unter Kontrolle halten…

 

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Kopfkino

Literature, unlike any other art form, requires those who enjoy it to be performers. Reading is a performance, and anything a writer can do to make this difficult activity easier is of benefit to all concerned.

Kurt Vonnegut

[Die Montagsfrage KW30] Hörst du Musik beim Lesen?

Oh ja, mein Kopfkino kommt erst mit dem richtigen Soundtrack zu seiner ganzen prachtvollen Entfaltung! Bevorzugt ist dieser Soundtrack rein instrumental und elektronisch, z.B. „Ghosts I – IV“ von Nine Inch Nails (dank CC-Lizenz legal kostenlos zu haben), oder untermalt hauptberuflich richtige Filme, siehe den Player in der Sidebar. Als gloriose Ausnahme der Stimmlosigkeit hat sich Philip Glass mit den minimalistischen und dabei trotzdem unglaublich epischen Scores zu den drei „Qatsi“-Filmen von Godfrey Reggio etabliert. Ganz besonders „Koyaanisqatsi“ möchte ich hervorheben, zu dieser Musik tauche ich dermaßen tief in die Seiten ein, dass ich wirklich alles um mich herum vergesse.

Vielleicht kommt ja noch jemand außer mir auf den Geschmack?
Anspieltip: The Grid – aber Obacht, nach den 15 Minuten kann’s einem bei höherer Lautstärke durchaus leicht schwindlig werden… ich hör das beim Lesen ja nur auf dezentem Hintergrundlevel ;)


[Die Montagsfrage @ Paperthin]