Did you miss me? (Sherlock 2017 Teaser) + SDCC Panel

Ich bin dafür, das Scheißjahr 2016 abzusagen und ohne Umwege 2017 für eröffnet zu erklären. Spätestens dieser noch ofenwarme Teaser Trailer für die vierte Staffel Sherlock sollte Unentschlossene für diese Idee begeistern können. Ja? JA?!

Nach der eher fluffigen dritten Season scheint der Grundton nun eher düster geraten zu sein, Toby Jones als Bösewicht kann ja nur gut sein, und insgesamt bin ich grad kurz davor, ganz gepflegt an Schnappatmung einzugehen. Und das bei den unmenschlichen Temperaturen in meiner Bude o_0

 


Nachtrag: das Sherlock-Panel der Comic Con 2016 wird auf Youtube bereitgestellt, aufgeteilt in zwei Videos. Sogar ein spontaner Cumbertrump kreuzt kurz den Weg *g*

Neil Gaiman: Neverwhere [Hörspiel]

BBC4 extraIch hab heute noch was anderes vor, Abendessen zum Beispiel, drum mach ich es kurz: Ab heute wiederholt BBC Radio 4 extra das außerordentlich gelungene Hörspiel Neverwhere, basierend auf Neil Gaimans gleichnamigem Roman aus der Ecke der Urban Fantasy.

Beneath the streets of London there is another London. A subterranean labyrinth of sewers and abandoned tube stations.

A somewhere that is Neverwhere.

An act of kindness sees Richard Mayhew catapulted from his ordinary life into a subterranean world under the streets of London. Stopping to help an injured girl on a London street, Richard is thrust from his workaday existence into the strange world of London Below.

Selbst wenn man mit Gaiman oder dem Genre wenig oder nichts anfangen kann, lohnt sich das zuhören allein schon für den excellenten Cast, angeführt von James McAvoy (ich sag nur schottischer Akzent) und Natalie Dormer in den Hauptrollen, und in kleineren Rollen so unbekannte Nasen wie Christopher Lee, Benedict Cumberbatch (als sehr schräger Engel) und Anthony Head als deliziös fieser Bösewicht.

Für solche Ensembles wurde der Begriff Voice Porn erfunden… ❤

Von heute bis Freitag gibt es täglich um 19 Uhr unserer Zeit eine Episode, nachhören kann man diese für 30 Tage im iPlayer der BBC.

Viel Vergnügen :)

  1. London Below ➽ (bis 22.3.2016, 20:00 MEZ)
  2. Earl’s Court ➽ (bis 23.3.2016, 19:30 MEZ)
  3. The Angel Islington ➽ (bis 25.3.2016, 01:30 MEZ)
  4. The Black Friars ➽ (bis 26.3.2016, 01:30 MEZ)
  5. Market Afloat ➽ (bis 27.3.2016, 01:30 MEZ)
  6. The Key ➽ (bis 28.3.2016, 02:30 MEZ)

Jeremy Irons liest T.S. Eliots „The Naming of Cats“ [Audiobook]

BBC4Welcher Katzenbedienstete kennt nicht das nervenaufreibende Drama, den einzig richtigen, passenden Namen für seinen pelzigen Vorgesetzten zu finden? Ich habe über diese Frage durchaus schon tagelang gebrütet, nur um dann wieder einmal festzustellen, dass es eigentlich verschwendete Zeit war. Die ihres Status sehr bewusste Katze hört eh nicht, wenn man sie ruft.

Nichtsdestotrotz gibt es von T.S. Eliot einen sehr schönen Leitfaden zum Thema in Gedichtform, für die BBC mit passend schnurrender Stimme von Jeremy Irons vorgelesen. Ich möchte mich am liebsten auf dem Sofa zu einer Kugel zusammenrollen und dezent mitschnurren…

The Naming of Cats, by T. S. Eliot ➽ (bis 21.1.2016, 13:17 MEZ)

The Naming of Cats is a difficult matter,
It isn’t just one of your holiday games;
You may think at first I’m as mad as a hatter
When I tell you, a cat must have THREE DIFFERENT NAMES.
First of all, there’s the name that the family use daily,
Such as Peter, Augustus, Alonzo or James,
Such as Victor or Jonathan, George or Bill Bailey–
All of them sensible everyday names.
There are fancier names if you think they sound sweeter,
Some for the gentlemen, some for the dames:
Such as Plato, Admetus, Electra, Demeter–
But all of them sensible everyday names.
But I tell you, a cat needs a name that’s particular,
A name that’s peculiar, and more dignified,
Else how can he keep up his tail perpendicular,
Or spread out his whiskers, or cherish his pride?
Of names of this kind, I can give you a quorum,
Such as Munkustrap, Quaxo, or Coricopat,
Such as Bombalurina, or else Jellylorum-
Names that never belong to more than one cat.
But above and beyond there’s still one name left over,
And that is the name that you never will guess;
The name that no human research can discover–
But THE CAT HIMSELF KNOWS, and will never confess.
When you notice a cat in profound meditation,
The reason, I tell you, is always the same:
His mind is engaged in a rapt contemplation
Of the thought, of the thought, of the thought of his name:
His ineffable effable
Effanineffable
Deep and inscrutable singular Name.

A Night With a Vampire [Audiobooks]

BBC4 extraDie Stöberei in den BBC-Radioarchiven vom Wochenende hat mir neben den Desert Island Discs noch eine weitere lohnenswerte Entdeckung auf dem Silbertablett präsentiert: David Tennant ist ein richtig guter Vorleser! Und wenn ihn niemand aufhält, macht er im Inselradio von diesem Talent Gebrauch und sorgt aktuell mit fünf jeweils 15minütigen Vampirgeschichten für angenehme Weihnachtsstimmung. Gans auf dem Teller und sanft in der warmen Brise aus der Küche wogendes Gänsefell im Genick, so gefällt mir das :)

Und wer mag, kann sich den Vorleser gerne so vorstellen:

dt-words

  1. The Lady of the House of Love (Angela Carter, 1979) [bis 7.1.2016, 1:30 MEZ]
  2. The Girl With the Hungry Eyes (Fritz Lieber, 1949) [bis 8.1.2016, 1:30 MEZ]
  3. Bewitched (Edith Wharton, 1925) [bis 9.1.2016, 1:30 MEZ]
  4. Drink My Blood (Richard Matheson, 1951) [bis 10.1.2016, 1:30 MEZ]
  5. A Lot of Mince Pies (Robert Swindells, 1986) [bis 11.1.2016, 1:30 MEZ]

Desert Island Discs: David Tennant

BBC4Was mach ich, wenn ich dank Sturm und grauem Himmel nicht die geringste Lust habe, meinen Hintern auch nur einen Meter vor die Haustür zu bewegen? Richtig. Ich schnüffel mich durch das Radioarchiv der BBC und hab den größten Spaß dabei. Dass ich im Zuge dieser Selbstbeschäftigungsmaßnahme unter anderem endlich die kompletten 202 Seiten der Interviewreihe mit Musik namens Desert Island Discs durchgeklickt habe (mir war wirklich langweilig), soll sich auch hier im Blog auswirken: in loser Folge werde ich die für mich interessantesten Episoden hier reinwerfen und möglichst mit einer Spotify-Playlist ergänzen.

Das Format der Sendung ist simpel: der mehr oder weniger prominente Gesprächspartner der durchgehend angenehm zurückhaltenden Moderatoren spricht in entspannter Atmosphäre über Projekte, sein Leben und was gerade so ansteht, und dazwischen werden acht Musiktitel kurz angespielt, die dieser Gast auf eine einsame Insel mitnehmen würde. Ein großer Teil der 30-40 Minuten dauernden Sendungen steht auch als Download im MP3-Format zur Verfügung, eignet sich also wunderbar für die morgendliche Fahrt zur Arbeit etc.

Den Anfang macht ein Gespräch mit David Tennant vom 27. Dezember 2009, mit Kirsty Young als Gastgeberin. Ein großes Thema ist natürlich Doctor Who, aber auch seine Kindheit und der Weg zur Schauspielerei nimmt reichlich Raum ein. Man muß kein in der Wolle gefärbter Fan sein, um das interessant zu finden, der Plausch ist einfach nur sehr charmant und keine Sekunde langweilig. Von mir aus hätte er allerdings auch über Quantenmechanik oder die tieferen Geheimnisse der Englischen Grammatik sprechen können – sein herrlich schottischer Akzent versüßt einfach alles :)

 Desert Island Discs: David Tennant (27.12.09)

Seine 8 Titel für die Insel:

  1. The Proclaimers | Over and Done With
  2. Elvis Costello | Oliver’s Army
  3. The Housemartins | Me and the Farmer
  4. Deacon Blue | Dignity
  5. Kaiser Chiefs | Ruby
  6. Billy Bragg | Greetings to the New Brunette
  7. Timothy David Minchin | White Wine in the Sun
  8. Eddie Izzard | The Starship Enterprise

Sherlock Special: The Abominable Bride (Extended Trailer)

Grad bin ich aufgrund mehrerer filmischer Enttäuschungen in Folge in der Stimmung zu einem herzlichen „scheiß doch auf den Horrorctober„, drum freu ich mir lieber amtlich ein Loch in die Hose über den längeren Trailer zum Sherlock-Special mit dem schön beknackten Titel „The Abominable Bride“. Dezente Gruselatmosphäre bei Victorian Sherlock? DAFÜR!!

„The game is afoot!“

Und erst recht freut mich latürnich, daß es endlich einen Termin zur Ausstrahlung gibt, nämlich den 1. Januar 2016. Wehe, kein Berliner Kino zeigt das Teil, und wehe mir, falls ich für eine gute Karte zu langsam sein sollte… *mirselberdaumendrück*

Mit Verlaub, diese zwei Minuten lassen meinen Zahn erheblich tropfen!