Betonwüste!

Das Wetter kann so grau und deprimierend sein, wie es will, einen dazu passenden Himmel kann und will ich ums verrecken immer noch nicht aufs Papier bringen. Muss also reichen, wenn die Bauten am Boden monochrom daherkommen. Ich möchte vom Malen ja keine schlechte Laune kriegen…

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Knick in der Optik

Falls es überhaupt jemanden interessiert: es gibt mich noch. Der Blog liegt nur mal wieder brach, weil ich zwischen keine Lust, keine Zeit und seit letzter Woche auch noch krank pendel. Ich hasse diese heftigen Erkältungen, die sich nicht entscheiden können, ob sie voll erblühen oder eher im Dunklen lauern wollen!

Aber so kann ich es wenigstens auf die entzündeten Äuglein schieben, dass ich an Berlins Rotem Rathaus die ein oder andere Umbaumaßnahme durchgeführt habe… Wenn man sich im Strich vertut, muss man halt zum Architekten mutieren. Eiskalt :)

Schwarze Katze, erster Versuch

Vom Größenwahn gepackt habe ich mich vorhin an einem Portrait meiner schläfrig herumlümmelnden Mitbewohnerin versucht. Und musste erst einmal feststellen, dass ich a) ums verrecken keine Lebewesen zeichnen kann, und es b) ziemlich fiese ist, wenn das Motiv dann auch noch ein zusammengerolltes, schwarzes Fellknäuel ist…

Abstrakter will es mit den Miezen auch nicht so Recht klappen, was mich natürlich nicht abschreckt, sondern erst Recht bockig werden lässt. Ich werd die Viecher irgendwann hinkriegen. Und wenn es im Picasso-Style ist!

Chaosküche

Zeit für ein Geständnis: aus mir wird in diesem Leben kein ordentlicher Mensch mehr. Zum Beweis präsentiere ich diese schnell hingepftuschte Skizze meiner Küchenecke… der Verhau hat immerhin den Vorteil, jede Menge Details zum krumm zeichnen anzubieten *ahem*

Was ich mir bei der Positionierung des Wasserhahns gedacht habe, kann ich allerdings selber nicht nachvollziehen. Eigentlich hat der nicht die Aufgabe, die Bude zu fluten, so praktisch das fürs Bodenwischen auch wäre…

kueche-skizze

Höhlenmalerei für Eingerostete

Gestern habe ich mir endlich wieder, nach viel zu vielen Jahren der Inaktivität, einen ordentlichen Aquarellfarbkasten gegönnt, und heute gibt es die ersten Ergebnisse.

Nein, an mir ist kein großer Künstler verloren gegangen, auch wenn ich in grauer Vorzeit erheblich besser zeichnen konnte (ja, man verlernt es!), und nochmals nein, ich habe mit typischen Postkartenmotiven der Marke Bob Ross nichts am Hut. Mich interessiert es viel mehr, das ein oder andere Motiv meines Kopfkinos beim Lesen zu Papier zu bringen, und da ich bevorzugt Horror und SciFi auf dem Speiseplan habe… äh ja.

Das obere Motiv mit Mord und Totschlag ist meiner aktuellen Lektüre Cellars von John Shirley entkrochen, das untere ist mein zweiter Anlauf eines Motivs aus Andy Weirs The Martian. Ich habe noch viel Üben, Probieren und noch mehr Üben vor mir, als erste Ergebnisse bin ich mit diesen beiden Schnellschüssen allerdings gar nicht so unzufrieden. Und es bereitet mir deutlich mehr Vergnügen, als mich im Stundentakt über den neuesten Unfug in den Nachrichten aufzuregen.

Malen entspannt, sagt man. Stimmt. Sag ich.

erster-anlauf