Drew Hayes | Fred, the Vampire Accountant I & II (2014/15)

Wenn es neben Zombies eine paranormale Brut gibt, die mir inzwischen gründlich bis Oberkante Unterkiefer steht, dann sind das Vampire. Zumindest gefühlt löst die seit Twilight anhaltende Schwemme ach so mysteriöser, romantischer und insgesamt sich auf Kindergartenniveau tummelnder Reißzahnträger bei mir mehr Grusel und Unbehagen aus, als es der gute alte Graf Dracula jemals geschafft hat.

Aber wie immer gibt es auch in diesem Fall Ausnahmen, und eine davon sind Drew Hayes Geschichten um Fred, den Vampirbuchhalter. Bis jetzt sind zwei Bände erschienen, in denen sich jeweils mehrere Kurzgeschichten zu einer Storyline verbinden:

  1. The Utterly Uninteresting & Unadventurous Tales of Fred, the Vampire Accountant (2014)
  2. Undeath & Taxes (2015)

Aber moment mal, ein Vampirbuchhalter? Ernsthaft? Sowas albernes soll besser sein als Vampire mit Triebstau?

Ja, ist es. Sehr sogar. Und vor allem ist es lustiger. Viel, viel lustiger. Und auf sämtliche anderen paranormalen Charaktere, mit denen Fred es zu tun bekommt, trifft das genauso zu. Der Klappentext gibt die Marschrichtung vor:

Some people are born boring. Some live boring. Some even die boring. Fred managed to do all three, and when he woke up as a vampire, he did so as a boring one. Timid, socially awkward, and plagued by self-esteem issues, Fred has never been the adventurous sort.

One fateful night – different from the night he died, which was more inconvenient than fateful – Fred reconnects with an old friend at his high school reunion. This rekindled relationship sets off a chain of events thrusting him right into the chaos that is the parahuman world, a world with chipper zombies, truck driver wereponies, maniacal necromancers, ancient dragons, and now one undead accountant trying his best to “survive.” Because even after it’s over, life can still be a downright bloody mess.

Um der Anwesenheit von quietschfidelen Zombies, Werponies, Nerdmagiern, schlecht gelaunten Drachen im Menschenkostüm etc. das Krönchen aufzusetzen, mischt auch noch eine geheime Regierungstruppe mit, deren Agenten für Ruhe und Ordnung unter den ungewöhnlichsten Bewohnern der USA sorgen. Was dabei herauskommt, kann man sich am besten als eine schräge Mischung aus Supernatural und Men in Black vorstellen. Inklusive der dazugehörigen Action, die auch hier nicht zu kurz kommt. Wenn auch von Seiten des Vampirs etwas anders, als man es gewohnt ist.

„Let me just say that while I am not skilled in many things, I am a twentieth-degree black belt in running away.“ –Fred

Dem bereits in der Mache befindlichen dritten Band sehe ich gespannt entgegen, es gibt schließlich noch so viele klassische Gruselgestalten, die mit Freds Hilfe ihren Papierkram auf die Reihe kriegen können… :)

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