Media Monday #213

Heute geht der Media Monday früh genug los, dass sogar ich es schaffe, pünktlich etwas dazu zu schreiben. Überpünktlich sogar!

1. ____ einmal im wahren Leben zu treffen, war/wäre ____ .
Ganz ehrlich, ich hasse im Zusammenhang mit meinen Celebrity-Vorlieben (auf die ich die Frage jetzt einfach mal beziehe) die wahres-Leben-Formulierung, das klingt für mich zu sehr danach, dass es auch ein unwahres Leben geben oder dass ein solches für mich relevant sein könnte. Davon abgesehen habe ich keine dergestalten festen Ziele. Den ein oder anderen nicht komplett unberühmten Menschen habe ich mehrmals in meinem Leben getroffen, resultierend mal in extrem positiven (Edwyn Collins!) oder auch extrem schrägen (Killing Joke, speziell Vorturner Jaz Coleman) Erlebnissen. Und ich hab anno dunnemals Trent Reznor erst irritiert und dann zum Rudelknuddeln animiert. Ha! Dem ein oder anderen Liebling würde ich durchaus gerne mal das Pfötchen drücken, aber wie gesagt, das hätte keine nachhaltigen Folgen irgendeiner Art. Es wäre bestenfalls eine erfreuliche Erinnerung :)

2. Zeitreisefilme braucht nach drei Teilen „Zurück in die Zukunft“ eigentlich kein Regisseur und Drehbuchautor mehr in Angriff zu nehmen, Perfektion dieser Art ist nicht mehr zu toppen. Der Doctor zählt nicht, der war schon deutlich früher unterwegs.

3. ____ zwar untypisch, dadurch aber nicht gleich schlecht, denn immerhin ____ .
Dazu fällt mir gerade nichts ein. Jedenfalls nichts sinnvolles.

4. Durch meine Fangirlerei für diesen Briten mit dem Ottergesicht erst bin ich auf wurde mein Interesse am Autoren William Golding gestoßen geweckt, der mich seitdem mit jedem Buch, das ich von ihm zur Hand nehme, zutiefst begeistert. Ok, ausgerechnet sein bekanntestes Werk Herr der Fliegen ist die Ausnahme. Das war auch nicht ganz unschuldig daran, dass ich ihn so lange ehern ignoriert habe. Manchmal könnte ich mich für meine immer wieder Oberhand gewinnende Igoranz treten.

5. Die Heftchenserie Perry Rhodan ist zwar seicht, aber das ändert nichts daran, dass ich mir auch heute noch gerne das ein oder andere Taschenbuch mit den Helden meiner Kindheit und Jugend reinziehe. Raumkapitän Nelson und Walty Klackton haben ein besonders gemütlich hergerichtetes Plätzchen in meinem Herz. Auf Lebenszeit :)

6. Filme, die sich mit Literatur/Literaten beschäftigen können unglaublich faszinierend oder unglaublich lahmarschig sein. Blöderweise weiß man das immer erst hinterher.

7. Zuletzt habe ich den Film Adams Äpfel gesehen und das war eine äußerst positive Überraschung, weil ich solch eine Ansammlung skurriler Ideen, tiefdunkelschwarzen Humors und trotz allem auch sehr viel Herz einfach nicht erwartet hatte. Tolle Entdeckung!

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18 thoughts on “Media Monday #213

        1. Zu KJ sag ich nix weiter, außer das Jaz nicht nur einen, sondern ein ganzes Sortiment an Sprüngen in der Schüssel hat ^^ Alles andere ist Material für Anekdoten unter Kumpels, mit reichlich Cocktails und Knabberkram bewaffnet 0:-)

          Dem Reznor Trenk bin ich 2009 bei der Wave Goodbye Tour auf die Pelle gerückt. Für einen Charity-Obolus durfte man beim Soundcheck (auf dem Foto steh ich auch rum) dabei sein und beim Meet&Greet nervös was zum Unterschreiben hinhalten. Und Gruppenfotos machen. Als wir danach gerade rausgeschoben wurden, hab ich mich daran erinnert, dass in der Ankündigung auf nin.com auch von „hugs“ im Package die Rede war, und hab kurz vor der Tür mit Hirn im Leerlauf zu Trenk rübergekräht, „Hey Trent, can I have the promised hug?“ (oder was ähnlich spontan blödes), was wider Erwarten mit einem „Sure, why not? Come here!“ quittiert wurde. Und damit endete, dass die ganze Gruppe, Männlein wie Weiblein, reihum ihren Knuddler abbekam, was mindestens einen Jüngling unserer Truppe emotional in den siebten Himmel befördert hatte. Was ich geradezu niedlich fand. Btw, der kleine Mann hat eine großartig kräftige Bärenumarmung am Leib, davon schwärm ich heute noch *hachz*

          Ich glaub, ich muss jetzt ein bissel NIN auflegen…

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  1. Mal jemand Bekanntes zu treffen ist nett und kann recht cool sein aber das hat keinerlei Auswirkungen aus das reale Leben.
    Raumkapitän Nelson und Walty Klackton müssen erst nach meiner Perry – Zeit entstanden sein…

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    1. Promis: sag ich doch :)

      Raumkapitän Guy Nelson hat 1965 zum ersten mal mit seinem schrottreifen Raumfrachter HMS (Her Britannic Majesty, aber die Farbe für den vollen Namen auf der Hülle kann er nicht bezahlen) das Universum unsicher gemacht, mit tatkräftiger Unterstützung seiner resoluten Schwester Mabel und dem zur Melancholie neigenden Roboter George. 1965. Definitiv nicht beim Anhalter abgeguckt ;)

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        1. Du hast ein Comedyhighlight im Perryversum verpasst. Wirkt heute natürlich ziemlich verstaubt, der Humor, aber mir entlockt der immer noch ein sehr breites Grinsen, wenn ich diese Bücher immer wieder mal zur Hand nehme. George sowieso ❤

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