Mein Bücherjahr 2014

Dieses Jahr war nicht so ergiebig wie 2013, es hat diesmal nur zu 86 Titeln mit insgesamt 21018 Seiten Umfang gereicht. Das muss 2015 wieder dreistellig werden, geht ja gar nicht, sowas. Noch weniger geht, dass ich von dieser Auswahl gerade einmal drei Titel hier im Blog erwähnt habe  – das wird im nächsten Jahr besser. Und wenn ich schlimmstenfalls nur zwei Sätze aus den Hirnwindungen quetschen kann!

Eine detailierte Statistik findet man auf Goodreads, meiner liebsten Bücherwebsite überhaupt.

statistik-2014

Liebling des Jahres: Clive Barker | Weaveworld
Kein anderer Autor aus dem Bereich des Horror und der Urban Fantasy kann Clive Barker in Bestform das Wasser reichen, was er mir wieder einmal mit diesem düsteren und stellenweise sehr blutrünstigen Märchen für Erwachsene bewiesen hat. Allein schon sein Umgang mit den Worten ist ein Hochgenuß, eindringlich, plastisch, intensiv, dabei nie selbstverliebt schwurbelnd und immer im Dienste der Geschichte. Der Mann schreibt eindeutig in seiner eigenen Klasse.

Beste Kurzgeschichte: Brian Allen Carr | Motherfucking Sharks
Nein, nicht an Sharknado und ähnlich gelagerten Quatsch denken, dass hier ist viel feiner zubereiteter Stoff aus dem noch relativ jungen Bizarro-Genre. Die Geschichte: wie zu erwarten amtlich abgedreht. Die Schreibe: großes Kino! An diesem Autoren werde ich definitiv dranbleiben.

Entdeckung des Jahres: Jeff Strand
So unerklärlich es mir ist, nicht eher Feuer für diesen Horrorschreiber im Clownspelz gefangen zu haben, um so erfreuter bin ich, dass es nun doch so weit war. Sein Spezialgebiet des deftigen Horrors mit furztrockenem Humor beackert er mit beeindruckendem Tempo und ebensolcher Bandbreite, seine Abstecher in andere Genres warten noch auf ihre Erkundung. Ich fühl mich wie im Bonbonladen, wenn ich mir das anschaue!

Der Genregewinner: Horror
Überraschung! Und das mit deutlicher Mehrheit. Das Spektrum reicht von dezent kredenztem, leichtem Unbehagen bis zu schwungvoll auf den Tisch geklatschtem Splatter, bei dem kein Auge trocken und kein Detail unerwähnt bleibt. Gerne auch mit einem gutem Schuß Humor versetzt.

Sieht insgesamt doch gut aus, oder?

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5 thoughts on “Mein Bücherjahr 2014

    1. Es ist ein Buch mit Haien, die der Wüstenregen von Siedlung zu Siedlung trägt (und ich verrate nicht, wie); einem Antihelden mit Maulesel; reichlich Gore, noch mehr WTF, einer Prise Kannibalismus und einer Schreibe, die man bei so einer Story anders erwartet hätte. Großes Kopfkino!

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