Mein Musikjahr 2013

Dieses Jahr war für mich in musikalischer Hinsicht recht öde, die meisten Neuentdeckungen habe ich beim Stöbern in diversen Backkatalogen gemacht. Genau zwei Veröffentlichungen diesen Jahres haben mein Blut in Wallung gebracht, und das in genau gegensätzlicher Art und Weise – einmal top, einmal flop. Aber gründlich.

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Album des Jahres: Franz Ferdinand | Right Thoughts, Right Words, Right Action

Auf die Franzls ist wieder mal Verlass, auch beim vierten Album stimmt einfach alles. Ansteckende Arschwackler, pfiffige Lyrics, hörbare Spielfreude an allen Ecken und Enden. Ganz besonders die Songs „Right Action“, „Evil Eye“ und „Treason! Animals.“ habe ich seit Erscheinen nicht mehr aus den Gehörwindungen bekommen, ganz fiese Ohrwürmer sind das. Yeah!


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Und zum Genießen das ganze Album nebst Bonus:


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Flop des Jahres: Nine Inch Nails | Hesitation Marks

nin-hesitation-marksAusgerechnet Trent Reznor, mein Lieblingsmusikant seit fast 25 Jahren, versetzt mir einen Magenschwinger purer Enttäuschung, den ich fast schon persönlich genommen hab. Nach den eher langweiligen Soundtracks für „The Social Network“ und „The Girl with the Dragon Tattoo“ sowie dem lauwarmen Nebenprojekt mit Gattin unter dem fast schon peinlichen Bandnamen How to Destroy Angels waren meine Erwartungen schon sehr gemäßigt, aber was mir dann vor die Füße geschmissen wurde, verbuche ich als glatte Frechheit. Ödnis wo ich auch hinhöre, bestenfalls gibt es schamloses Recycling alter Großtaten und im schlimmsten Fall sogar einen Song, der wie ein Bastard aus Nickelback und einer NIN-Coverband klingt.

Trent Reznor, ich nehme übel. Echt jetzt.

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Video des Jahres Jahrzehnts: Chris Hadfield | Space Oddity

Raumfahrt in all ihren Facetten fasziniert mich, seit ich denken kann, und die Bekloppten, die sich mit Tonnen an Explosivstoffen unter ihren Hintern in den Himmel schießen lassen, um da oben im freien Fall um die Erde zu experimentieren und damit den menschlichen Forscherdrang entschlossen am Leben zu erhalten, sind für mich eindeutig Helden. In dem Moment, in dem ich dieses in der ISS gedrehte Video des kanadischen Kommandanten Chris Hadfield (seine Gesangs- und Gitarrenaufnahmen entstanden auch da oben!) gesehen hatte, stand der Sieger in der Kategorie „OMG fuck me sideways ist das großartig!!11!“ fest. Wie sollte das auch noch getoppt werden? Unmöglich :)

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5 thoughts on “Mein Musikjahr 2013

  1. Wow – das Video ist wirklich toll!!!
    Zum Musikjahr 2013 habe ich nicht viel zu sagen (ich stelle zum wiederholten Male fest, dass ich Musik fast ausschließlich im Radio höre *duck*, da aber immerhin auch mal EGO FM…) – aber einen Newcomer-Tipp für 2014 habe ich: Your Careless Spark: Deren erstes Album wird am 31. Januar herauskommen; auf your-careless-spark.com (auch bei mir http://singendelehrerin.wordpress.com/2014/01/01/musik-under-water-von-your-careless-spark/ oder auf YouTube u.a.) gibt es seit heute vorab das Video zu dem Track „Under Water“ zu sehen.

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