Feurio!

 

Da will ich heute nur meinen wohlverdienten Feierabend genießen, und dann brennt schräg vor meinem Balkon die Lagerhalle einer Schreinerei ab. So sehr ich auch seit meiner Kindheit von Feuer und Flammen fasziniert bin, so nah dran muss es dann auch wieder nicht sein…

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Media Monday #353

Da ich heute nur faul auf dem Sofa herumlümmel und gelangweilt zwischen Netflix und Internet hin und her zappe, kann ich auch ja mal wieder ein bisschen was zum Media Monday von Wulfs Medienjournal dazusenfen. Wenn ich noch weiß, wie das geht…


1. An so einem verlängerten Wochenende mit Dreckswetter und einem Motivationslevel unterhalb der Frostgrenze weigere ich mich grundsätzlich, auch nur den großen Zeigezeh vor die Tür zu setzen.

2. Zombies und andere Wiedergänger sind inzwischen ausgelutschter als die Zitronenschnitze für meinen Earl Grey zum Frühstück. Damit lockt man zumindest mich nicht mehr aus dem Weltuntergangsbunker (ganz gaaaaanz wenige Ausnahmen bestätigen bloß die Regel).

3. Comedyhorrorautor Jeff Strand ist aus meinen persönlichen Favoriten absolut nicht mehr wegzudenken, schließlich gelingt es keinem anderen Schreiberling des fürchterbaren Genres dermaßen zuverlässig, mich gleichzeitig vor Vergnügen UND Entsetzen kreischen zu lassen. Was ich sehr genieße.

4. Es ist ja bei mir/uns regelrechte Tradition, dass der Blog monatelang brach liegt, nur um dann doch wieder in einem Strohfeuer an Aktivität aufzuflackern. Bin gespannt, wie lange ich diesmal durchhalte…

5. Diese ewigen Aprilscherze im Netz (und auch sonstwo) gehen mir einfach nur auf die Eierstöcke. Schon immer.

6. ____ ist ja eine dieser Meldungen, von der ich mir wünschen würde, es wäre mehr gewesen als bloß ein schlechter Scherz, schließlich ____ .

7. Zuletzt habe ich Man of Steel gesehen und das war ernüchternd, weil ich die ollen Filme mit Christopher Reeve sehr mag und trotz Vorwarnungen nicht darauf vorbereitet war, wie unglaublich schlecht diese Version des außerirdischen Helden in stahlblauen Strumpfhosen ist.

The Terror (Trailer & Featurette)

Passend zum diesjährigen Frühlingswetter ist auf Amazon Prime die Verfilmung von Dan Simmons History-Horror-Roman The Terror abrufbar, jeweils montags dienstags mit einer neuen Episode. Und die beiden bislang veröffentlichten Folgen machen mir durchaus Lust, mehr Zeit mit den im Packeis gestrandeten Seeleuten zu verbringen, in klirrender Kälte und mit einer mysteriösen Bedrohung am Hacken, die schon bald beginnt, die Besatzungen der beiden Schiffe HMS Terror und Erebus zu dezimieren.

Mich hat ja nur schon die Beteiligung von Jared Harris als Kapitän der Terror zum Anschauen verleitet (Seebären kann er!), mit den zusätzlichen Zückerchen Ciaràn Hinds als Expeditionsleiter Sir John Franklin und Ridley Scott als Produzent. Da kann eigentlich nicht mehr viel schiefgehen.

Ok, außer einem Cameo der Titanic vielleicht…

The Terror anschauen ➽

Jaws | Peter Benchley (1974)

Sharks have everything a scientist dreams of. They’re beautiful – God, how beautiful they are! They’re like an impossibly perfect piece of machinery. They’re as graceful as any bird. They’re as mysterious as any animal on earth.

eBook, ca. 340 Seiten, Englisch

Ich mag Haie. Steven Spielbergs Der weiße Hai hat sicherlich einen nicht geringen Anteil an meiner Faszination für diese urtümlichen und respekteinflößenden Tiere, da war es nur logisch, dass ich irgendwann auch bei der literarischen Vorlage für diesen Film landen würde.

Die Story ist größtenteils identisch mit der Verfilmung  (Hai frisst Einheimische und Badegäste; Sheriff darf nicht so durchgreifen, wie er möchte; Sheriff und Co. legen sich final mit dem Hai an), es gesellt sich hauptsächlich nur ein wenig Beziehungstrallafitti bei den Brodys und mehr Hintergrundwissen um den Bürgermeister und seine nicht unbedingt dem Gemeinwohl geschuldeten Gründe für das Beharren auf Öffnung der Strände hinzu.

Ja lohnt es sich dann überhaupt, dieses Buch zu lesen?

Ich sag mal vorsichtig: ja. Vorausgesetzt, man hat ein Herz für schnörkellos auf die nächste Konfrontation zuschreibende Texte, die sich nicht lange mit ausufernden Charakterisierungen der Protagonisten aufhalten, und aus heutiger Sicht auch keine Preise der zuständigen Gleichstellungsbeauftragten erhalten würden. Dann macht der Papierhai aber durchaus Spaß.

‘I’ll tell you what, Hooper. At this point, if someone came in here and said he was Superman and he could piss that shark away from here, I’d say fine and dandy. I’d even hold his dick for him.’

Zwischen Sheriff Brody, dem Biologen Hooper und Seebär Quint stehen in der zweiten Hälfte des Buchs vor allem Mißtrauen, Arroganz und Feindseligkeit im Weg herum, was auch auf dem Papier bestens zur Spannungserzeugung funktioniert. Zum Sympathieträger taugt keiner dieser Herrschaften, aber das vermisse ich auch nicht. Drei Arschkrampen in einem Boot wissen durchaus, wie man den Leser unterhaltsam an die Lektüre fesselt! Und der bedrohlich durchs Wasser schleichende Hai sorgt für den Rest…

Von mir für kurzweilige Lesestunden mit Fischbeilage: ★★★☆☆

Jaws auf Goodreads

Stöckchen: Meine 5 liebsten Musikalben

spotifyIn dieser Woche stellt Gorana eine Frage, die schon ein bisschen fiese ist: welche sind meine fünf liebsten Musikalben? Uff, das ist schwer, selbst mit einem geladenen Revolver unter der Nase, aber da lässt sich was draus machen. Hier also die spontane, alphabetisch sortierte Nennung von fünf Alben, die in meinen Augen makellose Schönheiten sind, die zum Teil seit Jahrzehnten ihren Stammplatz in Griffweite haben, die einfach ein fester Bestandteil meines Lebens sind. Und das mit ziemlicher Sicherheit auch in Zukunft sein werden.


Animals | Pink Floyd (1977)

 

The Dreaming | Kate Bush (1982)

 

Nine Inch Nails | The Fragile (1999)

 

Die Mensch-Maschine | Kraftwerk (1978)

 

Red Sails in the Sunset | Midnight Oil (1984)