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We try to name all our hard drives something easy to remember, like Bum Cleaver, Cunny or Big Hairy Pussy. Sometimes it gets complicated when we don’t remember if the file we’re looking for is Assfuck 25 on the Fuckfuck 12 drive or Fuckfuck 12 on the Assfuck 25 drive. And when we’re talking to each other in the studio, wondering aloud whether running the Cunnykick file through the Fuckchop program on the Asslick disc would help us access the Turbocunt compression . . . it’s really like speaking another language altogether. Trent Reznor

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Ministry | In Case You Didn’t Feel Like Showing Up (live 1990)

Von der Gesamtsituation angekotzt? Aggressionslevel stetig steigend, sobald man die Nachrichtenlage checkt? Am Zustand der Menschheit verzweifelnd und nicht wissen, wohin mit dem Frust?

Nein, Lösungen habe ich auch nicht anzubieten, aber ich merke heute mal wieder, dass es dem Blutdruck durchaus gut tut, mal eine knappe Stunde lang im Schleudergang zu verbringen. Die Welt wird dadurch nicht besser, aber der Drang sich aus der Tischkante einen Baseballschläger zurechtzubeißen wird wieder kontrollierbar. Zumindest bei mir.

Trotzdem oder gerade weil der Rausschmeißer “The Land of Rape and Honey” in seiner ganzen Ekligkeit mit “Sieg Heil!”-Gebrüll und knappen Worten den momentanen Zustand Europas besser auf den Punkt bringt, als es sein dürfte. Egal, dass das eigentlich auf die US of A gemünzt war, der Arsch passt erschreckend luftdicht auf den Eimer.

Face to face, blood to blood
The mountain, you tumbled from
And in the land of rape and honey, you prey

Step by step
You climb the mountain, you prey

Fist to fist, eye to eye
The rulers of the wasteland
And in the land of rape and honey you prey

Step by step
You climb the mountain you prey

Head to head, chest to chest
Which country is the very best?
And in the land of rape and honey
You prey

Step by step
You climb the mountain, you prey

Tracklist:

00:29  Breathe
08:26  The Missing
12:04  Deity
15:30  So What
27:14  Burning Inside
33:36  Thieves
38:45  Stigmata
48:55  Jello Biafra – The Pledge of Allegiance
51:53  The Land Of Rape And Honey

Fatboy Slim - Bird of Prey

Fatboy Slim | Sunset (Bird of Prey)

Zum Ausklang des Wochenendes, das mich momentan und zu meiner grenzenlosen Freude zur Nacht mit einem ordentlich kühlen Regenguss verwöhnt, werfe ich noch einen sehr entspannten Song des Tages in die Runde. Die unverschämt in den Gehörgang schmelzende Stimme Jim Morrisons in Kombination mit der flauschigen Elektronik von Norman Cook passt sowas von hervorragend… *hachz*

Und das dazugehörige Musikvideo ist sowieso eins meiner allerliebsten, da wirkt selbst eine historische, fliegende Mordmaschine wie ein unwiderstehliches Sexy Beast. Übrigens im Duxford Aerodrome gedreht. Wer jetzt sachte mit den Mundwinkeln zuckt, verrät sich als Fan von Cabin Pressure ;)

Bird of prey, bird of prey
Flying high, flying high

Bird of prey, bird of prey
In the summer sky, flying high

Bird of prey, bird of prey
Flying high, flying high

Bird of prey, bird of prey
Gently pass on by, flying high

Flying high, flying high
Flying high, flying high
Flying high, flying high

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The Fatima Mansions | Blues for Ceaușescu

Junge, wütende, irische Männer kotzen sich lautstark über die Gesamtsituation aus. Knallt auch 25 Jahre nach Veröffentlichung allerfeinst und ist bei mir seit eben diesen 25 Jahren regelmäßig Song des Tages. Dass nicht die Fatimas, sondern die dösigen U2 das erste sind, was einem zu irischer Exportmusik einfällt, nehm ich der Musikgeschichte besonders krumm. Pft.

Well, hello.
You can no longer depend on the land in which you were born.
You can no longer depend on any land in which you choose to place yourself.
You can no longer depend on the bed in which you lie by night,
or the room in which you sit by day.
You can no longer depend on the pillow on which you lay your head.
You can no longer depend on the existence of silence in your mind when you close your eyes.
Go to England, baby-raper, false economist.
Call yourself King Charles III.
Nobody will notice.
Nobody will be alarmed.
There is no constitution.
Go. Goodbye. Goodbye.

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Media Monday #213

Heute geht der Media Monday früh genug los, dass sogar ich es schaffe, pünktlich etwas dazu zu schreiben. Überpünktlich sogar!

1. ____ einmal im wahren Leben zu treffen, war/wäre ____ .
Ganz ehrlich, ich hasse im Zusammenhang mit meinen Celebrity-Vorlieben (auf die ich die Frage jetzt einfach mal beziehe) die wahres-Leben-Formulierung, das klingt für mich zu sehr danach, dass es auch ein unwahres Leben geben oder dass ein solches für mich relevant sein könnte. Davon abgesehen habe ich keine dergestalten festen Ziele. Den ein oder anderen nicht komplett unberühmten Menschen habe ich mehrmals in meinem Leben getroffen, resultierend mal in extrem positiven (Edwyn Collins!) oder auch extrem schrägen (Killing Joke, speziell Vorturner Jaz Coleman) Erlebnissen. Und ich hab anno dunnemals Trent Reznor erst irritiert und dann zum Rudelknuddeln animiert. Ha! Dem ein oder anderen Liebling würde ich durchaus gerne mal das Pfötchen drücken, aber wie gesagt, das hätte keine nachhaltigen Folgen irgendeiner Art. Es wäre bestenfalls eine erfreuliche Erinnerung :)

2. Zeitreisefilme braucht nach drei Teilen “Zurück in die Zukunft” eigentlich kein Regisseur und Drehbuchautor mehr in Angriff zu nehmen, Perfektion dieser Art ist nicht mehr zu toppen. Der Doctor zählt nicht, der war schon deutlich früher unterwegs.

3. ____ zwar untypisch, dadurch aber nicht gleich schlecht, denn immerhin ____ .
Dazu fällt mir gerade nichts ein. Jedenfalls nichts sinnvolles.

4. Durch meine Fangirlerei für diesen Briten mit dem Ottergesicht erst bin ich auf wurde mein Interesse am Autoren William Golding gestoßen geweckt, der mich seitdem mit jedem Buch, das ich von ihm zur Hand nehme, zutiefst begeistert. Ok, ausgerechnet sein bekanntestes Werk Herr der Fliegen ist die Ausnahme. Das war auch nicht ganz unschuldig daran, dass ich ihn so lange ehern ignoriert habe. Manchmal könnte ich mich für meine immer wieder Oberhand gewinnende Igoranz treten.

5. Die Heftchenserie Perry Rhodan ist zwar seicht, aber das ändert nichts daran, dass ich mir auch heute noch gerne das ein oder andere Taschenbuch mit den Helden meiner Kindheit und Jugend reinziehe. Raumkapitän Nelson und Walty Klackton haben ein besonders gemütlich hergerichtetes Plätzchen in meinem Herz. Auf Lebenszeit :)

6. Filme, die sich mit Literatur/Literaten beschäftigen können unglaublich faszinierend oder unglaublich lahmarschig sein. Blöderweise weiß man das immer erst hinterher.

7. Zuletzt habe ich den Film Adams Äpfel gesehen und das war eine äußerst positive Überraschung, weil ich solch eine Ansammlung skurriler Ideen, tiefdunkelschwarzen Humors und trotz allem auch sehr viel Herz einfach nicht erwartet hatte. Tolle Entdeckung!

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William Shatner & Joe Jackson | Common People

Nein, William Shatner kann definitiv nicht singen. Und das versucht er mit diesem Cover eines Pulp-Songs auch gar nicht erst, sein geradezu leidenschaftlicher Sprechgesang passt dafür wie Arsch auf Eimer, famos ergänzt von Joe Jacksons Ereiferungen.

Shatners von Ben Folds produziertes Album Has Been (2004) ist sowieso ein großartig beknacktes Musikexperiment, aber dieser Song setzt gleich zu Beginn eine verdammt große Sahnehaube auf die ganze Scheibe. Und gehört für mich eindeutig in die Kiste mit den ganz besonders gelungenen Coverversionen!
(extra Bonuspunkte für das eingebettete Fanvideo)

You’ll never live like common people
You’ll never do whatever common people do
You’ll never fail like common people
You’ll never watch your life slide out of view
And dance, and drink, and screw
Because there’s nothing else to do